Teil eines Werkes 
2 (1801) Entwurf einer Ackerbau-Theorie nach der Natur und den neueren Erfahrungen systematisch geordnet. 2
Entstehung
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Verhältnisse, angemessene Bevölkerung, Preise, Ab satz, Zu⸗ und Abfuhre, Aufrechthaltung der dem länd⸗ lichen Systeme besonders günstigen Gerechtsame u. s. w.

Unter allen ist vielleicht der Nationalreichthum und die künstliche Aufsammlung von Kapitalien der größte Hebel, um überall Beschäftigung zu finden, die⸗ se zu vermehren, und den dadurch aufgeregten Fleiß, Einsicht und Betriebsamkeit der Landbesitzer oder Päch⸗ ter in Bewegung zu bringen. Das nur dadurch mög lich gemachte richtige Verhältniß der Nachfrage nach Getreide oder Brodt mit der Nachfrage nach inländi⸗ schem Schlachtviehe oder Fleisch, hat auf die Vermeh⸗ rung der bei dem Ackerbau nothwendigen Gährungsmit⸗ tel, um ihn seiner Vollkommenheit näher zu bringen, den wohlthätigsten Einfluß; wodurch die Landwirth schaft allein schon gehoben zu werden vermag. Befon⸗ ders haben alsdann die Vermögensumstände einzelner Ackerbesitzer, ihre, unter diesen Verhältnissen aus thä tiger Vorliebe für den Ackerbau erzielten Verbesserun gen in der Bewirthschaftungsart, und die Macht, sich alsdann die nöthigen Hände verschaffen, und davon den zweckmäßigsten Gebrauch, der allgemein berichtigten Ackerbautheorie gemäß, machen zu dürfen, so wie der ver⸗ mehrte Gebrauch und Ankauf künstlicher Düngerarten, fremder ausländischer Saamen, die Verbesserung in dem Maschinenwesen u. s. w. sehr wichtige Folgen.

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