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Ackerbaue, der ganz besondere Aufmerksamkeit und Hülfe verlangt, diese entziehn. Uebrigens kann man, so bald nur eine richtige Ansicht der Ackerbaugegenstän⸗ de eintritt, dem Landwirth sicher die Sorge, was er anbauen soll oder nicht, allein überlassen; sein eigner Vortheil wird ihn alsdann, zu seines eignen und des Staates Nutzen, jederzeit gewisser und sicherer, als jede Vorschrift, hierin leiten. Oft kann alsdann der Fall eintreten, daß theure Gewächse, wie z. B. Wein im Weinklima, vortheilhafter gebauet, und die wohlfeilern, 3. B. Getreide, dagegen weit nutzbarer erkauft werden können. Kennt übrigens der Landwirth sowohl die Arten des Verbrauchs, als die Verarbeitung der von ihm er⸗ bauten Produkte; so wird ihm diese Kenntniß der Tech⸗ nologie hier sehr wohl zu statten kommen.
§. 351.
Aeußere bestimmende Umstände, welche auf den ganzen Ackerbau großen Einfluß haben, indem sie eine Rückwirkung auf die landwirthschaftliche Industrie überhaupt und alle da vorkommende Verhältnisse und Einrichtungen äußern, sind zum Theil so mannichfal⸗ tig und haben so vielerlei Ursachen zum Grunde, daß ich mir nur ihre größtentheils namentliche Anführung hier erlauben darf.
Den größten Einfluß haben unstreitig der Natio⸗ nalreichthum und der dadurch beförderte Nationalfleiß, die Gesetzgebung, die politischen und geographischen


