Teil eines Werkes 
2 (1801) Entwurf einer Ackerbau-Theorie nach der Natur und den neueren Erfahrungen systematisch geordnet. 2
Entstehung
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gangenen Perioden mehr aus, als die richtige Anord⸗ nung der Feldbestellungen. Alle andere Punkte ren im Vergleich mit diesem von minderer Wichtig »keit: und weiterhin:versteht ein Pachter sein Ver⸗ fahren hierinn nicht; so verlieren der größte Fleiß und »die Verbesserung in den andern Zweigen seiner Ge schäfte ihre Wirkung. Eine Nation wird jederzeit sinden, daß die Kultur ihres Bodens, die Reichthum »und Wohlstand hervorbringt, in genauem Verhält »nisse mit der Hlugheit in Anwendung dieser ersten Grundlinien der Wissenschaft stehe; so wie der Unter schied zwischen guten und schlechten Pachtern, mehr auf diesen, als auf irgend einen andern Punkt beru⸗ »het. Eben so läßt sich der Unterschied zwischen gut und schlecht bestellten Feldern fast ganz aus den Wirkun gen herleiten, die aus der Abwechselung der Aerndten in Ansehung der zu erbauenden Früchte entstehen. Die ser Gegenstand ist so wichtig, daß er weitläͤuftige Un⸗ tersuchungen verdiente, um ihn in gehöriges Licht zu y stellen.

Auch in Deutschland ist der Werth dieser zweckmä⸗ ßigen, und dem Boden nach seinen lokal-Verhältnis⸗ sen anpassenden Kultureinrichtungen nicht unbekannt. Die bekannte Mecklenburgische Schlagwirthschaft und Hollsteinische Koppelwirthschaften haben vorzüglich diese in der Anwendung so nöthig zu beabsichtigenden verschie denen Fälle, obgleich nur bei dem natürlichen Gras wuchse allein, längst anerkannt, ausgeübt und durch die Erfahrung bewährt befunden.

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