Teil eines Werkes 
2 (1801) Entwurf einer Ackerbau-Theorie nach der Natur und den neueren Erfahrungen systematisch geordnet. 2
Entstehung
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anzugeben hatte, zweifelhaft, und wegen der so gerin⸗ gen Rücksicht auf die Lokalität, immer unaufgeklärt.

Die so merkwürdige Erscheinung der so allgemein angenommenen oder doch ehemals durchgängig belieb ten Dreifeldereinrichtung und Kultur giebt davon einen hinreichenden Beweis. Schon aus den bisher ange führten Grundsätzen, so wie auch selbst aus der bishe rigen Erfahrung muß man es einsehen, daß sie zu die sem allgemeinen Zweck nur unzureichend seyn kann. So oft diese Bemerkung eingesehen und in ökonomischen Schriften wiederholt worden ist, so wenig vermochte man jedoch, etwas Besseres dafür auszustellen, und einen überall passenden Plan, der aus den bisherigen Ackerbaugrundsätzen hervorgegangen und davon gründ lich unterstützt worden wäre, zu entwerfen. Demun geachtet verdient jene Kultur, ihrer so großen Allge meinheit, durchaus eingeführten Ordnung,(welche freilich in neuern Zeiten aber auch zu einem großenHinder⸗ nisse für die Verbesserung des dandbaues wird,) und ihres auch in vorzüglich guten Boden nicht ganz zu verken⸗ nenden Nutzens wegen, immer noch unsere Aufmerk samkeit. Da aber die Menge Gährung erregender Kräfte in so fern diese durch die Kultur selbst bestimmt sind, dabei eben so verschieden ausfallen müssen, als Boden, Klima, Lage und alle auf den Ackerbau Ein⸗ fluß äußernde Nebenumstände und Hülfsmittel ihrer Natur nach durchaus abwechselnd und verschieden, bald von günstigen, bald von ungünstigen Folgen be gleitet, ausfallen müssen: so leuchtet es wohl Jedem

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