Teil eines Werkes 
2 (1801) Entwurf einer Ackerbau-Theorie nach der Natur und den neueren Erfahrungen systematisch geordnet. 2
Entstehung
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selung würde vorzüglich auf die Auswahl derjenigen Pflanzen gerichtet seyn müssen, welche zuerst die Stelle des Gahrungsmittels durch die Graswuchserzeugung vertreten und dem Acker die Gährungsfähigkeit wieder ertheilen oder diese doch vermehren; nachher aber auf die Saaten, welche vorzüglich viele durch Gährung auf lösbare Grastheile zu ihrer Nahrung und gutem Ge deihen, ohne in dieser Rücksicht unmittelbaren Ersatz dafür zu leisten, verlangen. Der reichliche Gewinn und die richtige Anwendung der verschiedenen Düngerarten, dem Lokale, den erforderlichen Eigenschaften der Pflan⸗ zen und dem dadurch zu bewirkenden Zweck des Ackerbaues gemäß, gehört ebenfalls zu der beson dern Kenntniß und Anwendung der Gährungsmittel

und unter die Rubrik des Wissenswürdigen in der Ackerkunde.

§. 243.

Daß eine gute, auf die besondern Umstandedes Bo⸗ dens eingerichtete, den Kulturkräften und andern Meben hülfsmitteln angemessene Eintheilung und Folge der Saa⸗ ten wichtig und unentbehrlich sey, hat man längst schon gefühlt, eingesehen, und es bedarf daher über die Noth⸗ wendigkeit dieses Gegenstandes keines ausführlichen Beweises. Nur das wie und wo war es, welches wegen der bisherigen theoretischen Unsicherheit die Sache seloöͤst in der Ausführung mangelhaft, und wegen der so häufig begangenen Fehltritte äußerst bedenklich machen mußte. Selbst die Erfahrung blieb an sich stets dun kel, und da man keine Gründe dafür oder dawider sich

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