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schlägt man ihm unvermerkt nicht selten unheilbare Wunden, und glaubt, in der sicheren Ueberzeugung alles für ihn gethan zu haben, daß dieses schlechterdings nothwendig sei, und für seinen Zweck so erfordert wür⸗ de; daher man auch im Drange der Verhältnisse die Hindernisse desselben, in der besten, nur aber leider im⸗ mer fehlschlagenden Absicht, anstatt sie hinweg zu räu⸗ men, noch mehr zunehmen lät. Man folgt alsdenn dem Geiste der Zeit treulich, ohne Ueberlegung und selbst oft ohne Rücksicht auf die nothwendigeren Lebens⸗ Bedürfnisse. Dieses Verhalten nun wird besonders da schädlich, wo der Widerstand großer Feldstrecken, bei den nichtgehobenem Mangel an Kapitalien, doch anderweitige verhältnißmäßige beträchtliche Kultur⸗ kräfte durchaus unentbehrlich machen muß; und als⸗ denn Wirkung und Gegenwirkung einander nicht ange— messen sind, und in einem nachtheiligen, üblen Verhäͤlt⸗ nisse mit einander stehen. Fehler in den ersten Princi⸗ pien in den gehörig berechneten Verhältnissen des Ver⸗ mögens mit den Kulturkräften sind daher nirgends gemeiner geworden, als jetzt. Die Folgen davon— sind Schwächen in den benöthigten Ackerbaukräften, Ver⸗ achtung des Landbaues, und durch die totale Verwirrung der Begriffe bereits bewirkte schädliche Vernachlässe gung desselben; da das Geld⸗ und Merkantilsystem der Zeit, mit seinen Monopolien und dem Innungsgeiste der Städte im Gefolge, das ländliche System, die Stütze von jenem, untergrub, der landwirthschaftlichen Industrie aber, seit langer Zeit Fesseln anzubegen, und die nöthigen Kapitalien durch die Bemühung, die


