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Beweis davon finden wir ebenfalls in der Landbau— Praxis selbst; die aus Mangel besserer und theoretisch richtigerer Einsichten beinahe überall zurück ist, und so zu sagen sich noch in der Kindheit befindet. Alle einsichtsvollen Politiker und gründlichen Kenner des Ackerbaues, und aller der Vortheile und Lasten, die dieser bald für, bald gegen sich hat, werden mit mir darin übereinstimmen. Sie werden Beweise aufzustel—
len vermögend seyn, die, entfernt von dem Egoismus
unserer Zeiten, in Hinsicht des kosmopolitischen Zwecks der Vervollkommnung des Menschen und der ihn um— gebenden Gegenstände, für die Aufklärung unseres Zeitalters keinesweges vortheilhaft ausfallen können.
Während man sich mit chimärischen Einbildungen herumschlägt, und selbst die große Gefahr ihrer Aus⸗ führung gering achtet, wenn nur dem Stolze des Men— schen, in seinen vermeintlichen, aber zur Zeit noch lange nicht zu dem gesellschaftlichen und Kultur⸗Ver⸗ hältnissen passenden Menschenrechten, gehuldigt wird; bleibt die erste und nothwendigste unter allen Wissen⸗ schaften um Jahrhunderte zurück und in ein tiefes Dun— kel gehüllt. Die Landbauwissenschaft, die den ersten und währen Grund zur Erreichung aller übrigen Vor— theile enthält, und sie allein dauerhaft machen kann, ist noch immer in der Theorie unausgebildet, und es fehlen sogar die ersten Grundlinien hierzu!
Unter allen Umständen, die einigen Einfluß dar⸗ auf haben, ist besonders das Loos des Ackerbaues kriti⸗ scher und unsicherer, als jemals, geworden. Bei der allgemein verbreiteten Tendenz schädlicher Grundsatze,
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