Teil eines Werkes 
1 (1801) Entwurf einer Ackerbau-Theorie nach der Natur und den neueren Erfahrungen systematisch geordnet. 1
Entstehung
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bei durchaus standhaft veränderter und mit den bishe rigen Ideen oft im Widerspruch stehenden Kultur wirklich darbietet.

Da ohne diese berichtigte Theorie Erfahrungen an sich selbst nur immer unzureichend bleiben müssen, und um diese vollständig einsammeln zu können, mehrere Menschenalter nicht hinlänglich seyn würden: so ist es auch sicher Gewinn bringend, wenn man die zeitherigen Erfahrungen, mit Beihülfe der selbst eingesammelten, benutzen will, das Chaos undeutlicher Begriffe in der Landökonomie, sich anschaulich darzustellen, zu läutern und in eine mit der Natur übereinstimmende Ordnung zu bringen. Ausserdem, und wenn der gesuchte Zweck nicht erreicht werden sollte, würde man sich noch immer, entweder auf seine eigenen, selbst gemachten und anderwärts ost täuschenden Localerfahrungen allein, oder bloß auf die des gemeinen Landmannes überhaupt, einschränken müssen. Zu der hier vollkommen richtigen Uebersicht gehören aber auch besonders nicht bloß die einzelnen, sondern wo möglich, alle Local Verhältnisse.

Alle Vorschriften, Crundsatze und Anweisungen, zu einem besseren und mit der Natur übereinstimmenden Verhalten können nur von geringem Einflusse und geringer Wichtigkeit bleiben, wenn die zu beurtheilen den Uebel und die besonders tadelhaften Gebräuche nicht vorher durch allgemein anwendbare theoretische Gründe aufgehellt und deutlicher werden.

2. Die Nothwendigkeit der Veränderung läßt sich daher auch nicht gründlich bezweifeln. Den deutlichen

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