kann uns nichts bessere Aufschlüsse, als sie selbst, geben. Um wirklich Erläuterungen von ihr erhalten zu können, war die Menge der Zweifel und Widersprüche schon zu
groß und in ihren Folgen zu weit verbreitet geworden.
Schon aus dieser Ursache darf man sich nicht wundern, wenn alles so fest an dem Herkommen hing, und hier und da einige einleuchtende, practische Beyspiele, in— dem ihre Nachahmung nicht überall möglich war, und Statt finden konnte, ganz ohne Nutzen blieben. Man wollte sich dabei der augenscheinlichen Gefahr der Nach— ahmung, auf das Ungewisse hin, nicht gern bloß— stellen. Bei allen zeither aufgestellten, mehrentheils isolirten Beobachtungen war der für die Verbesserung der Ackerbau⸗Theorie zu erwartende Erfolg selbst bei der größten Vorsicht, und einer einen Zeitraum von vielen Jahren umfassenden Ausdehnung) nicht zu ver⸗ bürgen, so lange der Faden, der uns aus diesen laby⸗ rinthischen Gängen der Natur allein zurechtweisen kann, nehmlich die richtige Theorie, und der nicht überall sichtbare Mangel der bisherigen, noch aufge— funden werden sollte.
Der alltägliche, an das allgemein bekannte, und selbst dem Anschein nach richtige System, und an die so lange üblich gewesene Ordnung des Fruchtwechsels gewöhnte Landwirth, so wie der rascher zum Werk schrei— tende, nur auf das Gegenwärtige, Sinnliche und Oberflächliche zurücksehende Oekonom, erblickten stets andere Resultate, als die nie ganz zu enträthselnde Natur, oft erst nach völlig verbesserter Behandlungs— weise und nach dem Ablaufe einer Reihe von Jahren,
—.8


