Teil eines Werkes 
1 (1801) Entwurf einer Ackerbau-Theorie nach der Natur und den neueren Erfahrungen systematisch geordnet. 1
Entstehung
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3 vermogte, die Veränlassung geben. Auch selbst die Anwendung dieser unrichtigen Theorie konnte daher auf keinen Fall bedeutend seyn, vielmehr mußte sie so⸗ gar oft gefährlich werden, indem sie sich bloß auf leere Muthmaßungen und unsicheres Gefühl, so wie es der erste Augenschein den Sinnen begreiflicher gemacht hatte, gründete. Es ist daher,(wenn man nicht etwa bei der gewöhnlichen Methode allein verweilen will) nach der jetzt üblichen Lehre von der Landwirthschaft nichts unsicherer geworden, als die richtige Beurthei lung von der Fähigkeit eines gegebenen Bodens zu einer gewissen Kultur, Fruchtwechsel oder Saatenfolge, und unter diesen das Anwendbarste, Zweckmäßigste und Einträglichste auszumitteln.(s. Dr. Thaers Einleitung zur Kenntniß der Englischen Land wirthschaft, Seite 88.)

Nach dieser Voraussetzung sollen in gegenwärtiger Einleitung kürzlich abgehandelt werden: I. Die bei der bisherigen Ackerbau-Theorie beson ders bemerkte Unsicherheit in der Anwendung; 2. Die Nothwendigkeit ihrer Umänderung und Ver⸗ besserung; 3. Der Zweck dieser Umänderung mung der gegenwärtigen Feldbar 4. Der Inhalt derselben; 5. Ihre wahrscheinlichen Folgen; und endlich sollen 6. Noch einige vorläufige Erinnerungen aufgestellt werden. 1. Mit wie weniger Sicherheit man die bisherige Ackerbautheorie in Anwendung bringen konnte, darüber A

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