534 Zwölstes Cap. Verhältn der Ausgaben
mental⸗Stück der Geschichte so nachläßig behan⸗ delt, daß es nicht anders aussieht, als ob die Geschichtschreiber keinen andern Zweck hätten, als daß sie die wunderbaren Vorfälle eines Hazard⸗ Spieles erzählen wollten.
Valuta des Unter der Regierung Ludwig des Elften war
Lihung dn in Europa das Silber äußerst selten. Man be— Elften. kam damals für eine Mark Silbers funfzehn
ö Malter Weizen; die Real⸗ oder Tausch-Valuta * der Mark gegen Lebens-Mittel betrug ein wenig mehr, als das Fünffache von ihrer gegenwärti⸗ j gen Valuta im Umsatze. Der Zahl-Werth der
Mark stand auf 10 Franken, dieß heißt, unge⸗ fähr wie 2 zu 11 von dem, was sie dermalen ist. Das Einkommen des Suveräns betrug, auf den Umfang seiner Herrschaft und auf die damalige ö Münz⸗Taxe der Steuern reducirt, 4 Millionen
und 70⁰0,000 Franken, die, wenn wir sie so
gleich auf unsern dermaligen Zahl-Werih her⸗
ö unter setzen wollen, 26 Millionen ausmachen ö* Königliches würden. Diese Summe würde, nach der Real— 777⁴70r᷑ ö Einkoomen oder Umsatz⸗Valuta des Geldes gegen Lebens⸗
unter Ludwi ‚ ö dem Eisten. Mittel zu damaliger Zeit, heut zu Tage ungefähr
49 ö 128 Millionen unsrer Münze betragen. Der damalige Denier würde 26 Deniers, der Sou ö tournois 26 Sols, und der Franke 26 Franken
ö seyn. Ein französischer Morgen Landes zu 0½ Marly an der Marne, unweit Paris, ward um WMM 16 Sols verpachtet; dieß ist 21 Franken unsrer 7½* gegenwärtigen Münze(). Die Grund-⸗-Steuer betrug,
( Die Ländereyen wurden damals nicht sonderlich ; mit Steuern beleget; daher mußte der Pacht Pris . natürlicher Weise höher seyn, als er heut in Tag ist. ö
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