Rhgn I zur Reichthums⸗Masse der Nation. 533
ugien schreiber machen ihre Leser auf die Geringfügigkeit ynh der Besoldungen und des Aufwandes in jenen WEn Zeiten bloß darum aufmerksam, weil sie vergessen Wtthun haben, diesen Umstand zu untersuchen. Sie hune, un erstaunen über die Simplicität der Kleider, weil if 0 das lange Amts-Kleid eines Parlements-Raths
damals nicht mehr als 18 Franken kostete, die
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nier doch, durch 18 multiplicirt, 720 Franken geben.
06 Mithin findet sich zu folge des damaligen Zähl⸗
Rüpi Werthes, und der Valuta des Geldes bey dem Umsatze jener Zeit gegen Waaren, daß ein solches
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iu W Amts„Kleid 720 Franken unsrer dermaligen 0514 Münze werth war.
Hitte schdv Nach diesen Principien kann man die Valuta Ebench von den 17 Millionen(dermalen 306, 00, 0ο) Weschlat R gesammelter Spar⸗-Gelder, die sich bey Carl des n deh Fünften Ableben im königlichen Schatze fänden,
die Macht und die Ursache des Waffen⸗Glücks,
die Aunte
huh mde und die Politik dieses weisen Monarchen beurthei— üah E. len, der überdieß durch Acquisitionen unterschied⸗ rlhudt liche Fürstenthümer oder große Lehen an die Kro⸗ 23%%. ne gebracht hatte, und außerdem noch unermeß⸗ hua liche Schätze an Silber⸗Geschirr, Edelgesteinen, amsebl und andern Mobiliar-Effecten hinterließ, trotz
Hanlt der Kosten, welche ihm die Kriege verursachten, die er fast seine ganze Regierung hindurch auszu⸗ halten hatte und sieghaft aushielt. Es ward
l ihm seines Reichthums wegen ausdrücklich die
Benennung Carl der Reiche beygelegt.
Veuh H Unsth Allein unsre rechnenden Geschichtschreiber men— Iben Mkt gen noch überdieß in ihren Rechnungen, die sie Hn 10 auf den bloßen Zähl⸗-Werth reduciren, den Preis bnulgt des Silbers, als Waare oder roher Materie, WD l mit dem Preise des ausgemünzten Silbers unter NO einander. Auf solche Weise wird dieses Funda⸗ sschr LI 2 mental⸗


