16 Neuntes Capitel. Verhältnisse W sich ja ein Beyspiel von solcher Unordnung fin⸗ R
den; so wird man doch, wenn man die Ein⸗ J fl. nahme und den Schaden dadurch berechnet, daß Halbeble man eine Vergleichung zwischen der regelmäßi⸗ Isch O gen und den Güther-⸗ Einkünften angemessenen ö 1 W Steuer im gedeihlichen Zustand, und einer un⸗ Ihlet R 0 glückschwangern und täuschenden Steuer an⸗ * stellt, und von dieser Steuern Gattung, welche Iht die Einkünfte des Suveräns selbst auffrißt, das 10
damit unzertrennlich verbundene Wieder-aus⸗ u Alsch pumpen abzieht; so wird man, sage ich, nichts n Mf
beßres finden, als Einbuße für den Suverän, M
Ruin seines Staates, und eine schreckliche Aus⸗ ucti 9e. uht sin sicht in die Zukunft. Also muß man eine Ver⸗ ö wüstung nicht mit einer Regierung vermengen: 0 wir reden hier bloß von der politischen Regierung iici der Landwirthschaft und von deren Verirrungen, e 0 so bald sie sich über die Schranken ausdehnt, 1 welche ihr die Natur vorschreibt; so bald sie un⸗ ö nau. ternimmt, 1) die Cultur und den Producten⸗ nin Handel zu reguliren; 2) so bald sie sich zum n Geschäffte macht, ein widersinniges Gleichges ö e ö wicht zwischen der Landwirthschaft und der In— ö 5 61. dustrie zu unterhalten; 3) so bald sie, in einem ö 00 ö Agricultur⸗Staat, einen Handel mit Waaren e der Hand-Arbeit zum Nachtheile des Handels ö
mit Lebens-Mitteln und rohen Materien von an
eignem Zuwachse befördert; 4 so bald sie sich hnch
anmaaßt, den wechselseitigen Handel mit Le— N. bens-Mitteln und Waaren zwischen ihrem Volk ö ö bl und dem Äuslande, von Regulativen abhöngig Rife
zu machen; 5) so bald sie sich herausnimmt, zu uuch
entscheiden, ob ein Stück Landes zur Wiese die⸗ x Unn U
nen, oder mit Holze, mit Weinstocken, mit ai
Maulbeer ⸗Bäumen bepflanzet, oder mit Ge⸗ Hr traide besätt, ob es zur künstlichen Wiese ge— Wal
macht,„ W09
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