Teil eines Werkes 
2: Victors de Riquetti, weyland Marquis von Mirabeau, ... Landwirthschafts-Philosophie, oder Politische Oekonomie der gesammten Land- und Staats-Wirthschaft. 2
Entstehung
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der Ausgaben zur Landwirthschaft. 13

nige Regierung, die den gedeihlichsten Erfolg ner sie sich der Landwirthschaft selbst zum Zweck hat, und mripsthoft ver die von den Gesetzen der Natur in sehr enge breitet.

Gränzen eingeschränkt ist; oder vielmehr dieje⸗ nige, deren Absicht wäre, die Fiscus⸗Einkünfte des Suveräns durch Beraubung der Benutzungs⸗ Schätze zu vergrößern? Letztere ist so widersin⸗ nig und verkehrt, daß man glauben sollte, sie hätte nun und nimmermehr einen aufgeklärten Minister blenden können, weil es offenbar nicht möglich ist, daß Vermehrung der Steuer mit⸗ telst einer Auflage, welche für die Einkünfte und für die Menschen grundverderblich ist, gelingen könne: denn es ist ein großer Unterschied zwi⸗ schen einer gezwungenen übermäßigen Auflage, die bey dringenden Bedürfnissen unumgänglich nöthig werden kann, und einer grundverberbli⸗ chen, die mittelst einer regellosen Contribution die Radical⸗Schätze des Suveräns und der Unterthanen wegnehmen würde. Mit der er⸗ stern möcht' es wohl, über kurz oder lang, eben so schlecht ablaufen, wie mit der letztern: aber sie läßt sich doch eine Zeitlang aushalten, ohne eine Beraubung zu bewirken; da hingegen letztere nichts ist, als Unglück und Zerstöhrung, die den Gang des Verderbens verdoppeln und die Steuer selbst durch Vernichtung der Quelle alles Ein kommens vernichten. Sollte es auch wahr seyn, daß dieser Rauberey da oder dort gewisse Völker preisgegeben gewesen wären; so würde doch nun und nimmermehr bewiesen werden kön nen, daß es den Suveränen gelungen sey, ihre Einkünfte durch ruinöse Auflagen, welche die Landwirthschaft in Verfall stürzen, die Benuz⸗ zungs⸗Schätze wegnehmen und das Einkom men vernichten, wirklich zu vermehren. Sollte

sich

die Land⸗