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Verhältn der Ausg zur Bevölkerung. 451
gemeine Beste jedes Volkes dabey verliehren, meh— rere unter ihnen, welche die Verblendung in diesem Stücke zu nähren, zu befestigen, und durch ihre falschen Räsonnements zu unterhälten suchen, dabey zu gewinnen glauben. Dem Kaufmann ist der kurze und betrügliche Weg, sich durch Ausschließung seiner Nachbaren großer Gewinne zu versichern, freylich erwünschter, als die Noth— wendigkeit, es ihnen an Fleiß und Sparsamkeit zuvor zu thun; und er sieht nicht ein, daß er darüber, gleich dem Hirsch in der Fabel, die Freyheit seines Handels einbüßt. Die Staats— Administration findet Geschmack daran, sich in die Geschäffte des Tabulett⸗Krämers zu mischen, der ihr das Schutz ⸗Recht bezahlen muß. Damit bekommen wir denn die eigentlichen Apostel der Kaufmanns-Politik; und eine ganze Nation von Pinseln glaubt ihrer Predigt aufs Wort, ohne an die Lehre der Fabel zu denken: Wenn mancher meynt den Andern zu betrügen; Betrüht er oft sich selbst. Aber wir dürfen uns hier nicht in die Zubehör— den unsrer Materie verirren. Es hat zwar alles Theil daran; aber jedes Stück muß doch an seinem Platze seyn. Genug, es ist aus dem Wenigen, was ich gesagt habe, schon abzusehn, daß die Mißverständniß-Kriege, die durch un— ächte Regierungs-Grundsätze unterhalten wer— den, zwischen den Völkern kein Ende nehmen, wenn auch schon die öffentlichen Feindseligkeiten aufhören; daß— wenn es, wie nicht zu läug— nen steht, seine Richtigkeit hat, daß die Wurzel der Bevölkerung in den Unterhalts-Mitteln liegt— alles, wodurch die Unterhalts-Mittel angegriffen werden, einen grausamen Krieg aus— macht: woraus denn folgt, daß der Friede Ff 2 zwischen
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