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ein Schritt zum Krieg. Es giebt aber keinen empfindlichern Eingriff, als wenn wir den Le⸗ bens-Unterhalt des Nachbars antasten. Von dieser Seite betrachtet, beschloß der fränzösi⸗ sche Staats-Rath in dem Augenblicke, da er die Zoll⸗Tarife, die den Hollöndern auferlegt werden sollten, genehmigte, was hernach erfol— get ist, ich meyne, den Krieg bis zur Macht⸗ Vernichtung.— Seit Wilhelm des Eroberers Zeiten hat Frankreich, so viel ich weis, keine Invasion auf England gethan; gleichwohl ist uns beständig von dort her Krieg über den Hals gekommen.— Auf Italien hat Frankreich aller Augenblicke Invasienen gethan; und dieß im⸗ mer, wann wir mit den Italiönern in friedli— chem Vernehmen lebten.— So lange die Völ— ker noch Projecte zum Anfall auf die Einkünfte, auf den Händel, auf die Industrie ihrer Nach— baren im Herzen brüten; so lange müssen sie sich als solche betrachten, die wirklich einen heimli— chen Krieg wider sie führen. Was sage ich, im Herzen brüten? Die Verblendung der falsch be— rühmten Wissenschaft hat uns in den neuesten Zeiten nicht einmal verstattet, uns auf verstell— te Maaß⸗Regeln einzuschränken. Wir haben in öffentlichen Schriften den witzigen Scharf— sinn der Lehrer dieses neuen Gesetzes auf eine gelehrte Art über Mittel dissertiren sehen, die Bilanz im Handel zu gewinnen, unsrer In⸗ dustrie das Uebergewicht zu verschaffen; und immer und ewig haben Monopolien, Zoll-Ta⸗ rife, Einfuhr- und Ausfuhr-Verbote an der Spitze von allen diesen herrlichen geheimen Er— findungen geständen. Ohne verrätherische Blicke in die Geheimnisse der Cabinetter zu thun, ohne
die Intriguen der Höfe an den Tag bringen zu
W. L. P. 1. B. Ff wollen,
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