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Verhältn. der Ausg. zur Bevölkerung. 447
anders keinen Frieden erlangen, als damit, daß es ihnen unbedingte Freyheit einräumte, und nicht nur seine rechtmäßigen Rechte und An⸗ sprüche, sondern auch die Belagerung von Ant— werpen, sammt allen den Heldenthaten, von denen Strada so viel Rühmliches zu erzählen weis, eins wie das andre, in Vergessenheit stellte. Der geschwächten Monarchen-Macht blieb nichts weiter übrig, als der Ruin des Staates und des Volkes; seine Bevölkerung überstieg nunmehr seine Unterhalts⸗-Mittel, und zerstreute sich; und sein Feind, der damals noch weiter nichts war, als ein übel verbundener Auflauf, wurde bald hinterher eine Nation und eine Macht. Man lese nur bey dem Ritter Temple(5 den Bericht von den Unterhandlungen zu Nymegen, welche gepflogen wurden, um einen Krieg zu beendigen, wo das schon beynah er— oberte Holland selbst den Frieden ausschlug; so wird man sehn, daß die Cabinets-Intrigue, und die List, Uneinigkeit zwischen den Alliirten zu stiften und sie in die jKlemme zu bringen, den ganzen Erfolg des damaligen Vertrages aus— machten. Wenn Siege dahin zulangten, daß man seinem Feinde Gesetze vorschreiben könnte; so würde die Politik damals nicht nöthig gehabt haben, so künstlich zu Werke zu gehn.— Im Ryswyker Friedens- Schlusse schrieben, nach
einer Menge von Siegen und Eroberungen, die
Besiegten dem Sieger Gesetze vor. Kurz, nach sechzigjährigen Lorbeeren und Siegen bringen einige Stöße, welche Frankreich jenseits seiner Gränzen
() Lerters, containing an Account ofthe mest impot-
tant Transactions from 1665 t0 1672; by William“ Temple, Knight. 3 Vls. 8. London 1700.
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