XII Vorrede des Uebersetzers.
um kein Haar weislicher räsonnirt ein jeder, der den Fortschritten der Menschheit in irgend einem Stücke will— kührliche Gränzen setzen, oder ausdrücklich Hindernisse in den Weg legen zu müssen glaubt.—
In der andern Bedeutung kann man aber ebenfalls sagen, es lasse sich ein Künstler durch Erfahrung leiten, wenn er dadurch, daß er eine Maschine von allen Seiten betrachtet, auf Grundsätze kömmt, welche ihn lehren, die
Maschine zu verbessern, oder wenn er durch Vergleichung
mehrerer Maschinen von ähnlicher Art die Vorzüge und die Mängel von einer jeden erkennt, und durch diese Ver⸗ gleichung in Stand kömmt, eine neue vollkommnere Ma⸗ schine zu erbauen, die sich vor denen, welche er untersu⸗ chet hat, durch Vereinigung der Vollkommenheiten aller, und durch Vermeidung aller Mängel derselben auszeich— net. In dieser Bedeutung haben die Oekonomisten, so weit sie bisher entweder bloß speculiret, oder auch wirklich zu handeln Gelegenheit gefunden haben, immer die Erfahrung genutzt.
Leider haben ihnen nur die Geschichtschreiber viel zu wenige der Erfahrungen, die vor dieses Forum gehörten, überliefert. Denn von je her hat es den mehresten Ge— schichtschreibern an eigner Kenntniß der ökonomisch-poli⸗ tischen Srundsätze, von denen die Stärke und Däuer der weltlichen Reiche abhängt, gefehlt. Daher haben sie uns von je her fast weiter nichts berichtet, als einen zusam⸗ mengerafften Schwall von allerhand Vorfällen, von de⸗ nen immer am Ende bloß ein verworrenes Bild im Ver— stande zurücke bleibt, und von denen das mehreste nicht einmal der Ehre werth war, daß es erwähnet wurde; weiter nichts, als Erzählungen von Kriegen, von Bela⸗
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