x Vorrede des Uebersetzers.
Weg tritt, da sich hingegen die unächte, verdorbene Staats⸗— Kunst, aus entgegen-gesetzten Gründen, allen ächten und wahrhaftig gemeinnützigen Verbesserungen wi— dersetzt. Giebt es jemals ein Interesse, oder sonst eine Leidenschaft, um deren willen gewisse Menschen die Lehr— sätze der Arithmetik oder Geometrie bestreiten könnten;
so werden auch in Absicht auf sie verschiedne, und viel⸗
leicht gar widersprechende Meynungen behauptet werden.
Und was war im Grunde wohl andres die Widersetz— lichkeit der fränzöͤsischen Großen und so genannten Edlen gegen Türgot's Finanz⸗Reforme, die sich auf arith— metische Demonstration gründete? Widerlegen konnte man sie nicht: und weil ihr auf diesem einzigen natürlichen und rechtmäßigen Wege nichts abzugewinnen stand; so verspottete man sie als träumerischen Un⸗ sinn, verlästerte den tugendhaftesten Mann, den redlich— sten Freund seines Königs und der Nation, und ver— drängte ihn von seinem Posten, auf dem er, wenn er ihn so viel Jahre bekleidet hätte, als er ihn nur Monate be— kleiden durfte, den Staat gerettet haben würde. Was ist aber die Folge davon gewesen? sie liegt nun aller Welt vor Augen.— Wird es in andern Staaten, wo man dem Guten, Wahren und Gemeinnützigen eben so unversöhnlich feind ist, wie es in Frankreich der Hof, die Großen und alle Creaturen des Mißbräuchs waren, bes⸗ ser ergehn? Die Zukunft wird's lehren.
Einmal für allemal hat wahre Fundamental⸗-Po-⸗ litik lediglich das gemeinsame Beste der Be⸗ herrschten zur Maxime; und recht verstanden, be— weist die Festigkeit dieser Maxime, daß alle Politik, die ihr nicht untergeordnet ist, nothwendiger Weise wandel⸗
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