Teil eines Werkes 
1: Victors de Riquetti, weyland Marquis von Mirabeau, ... Landwirthschafts-Philosophie, oder Politische Oekonomie der gesammten Land- und Staats-Wirthschaft. 1
Entstehung
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Vorrede des Uebersetzers. vII

den Reformen, die er in allen Aesten und Zweigen der Re gierung und Staats-Wirthschaft einzuführen begonnte, mit männlichem Math unterstützet; wäre er dem Staats⸗ wirthschafts⸗-Plane, den der vortreffliche Minister zur Wiederherstellung der gesunkenen Kräfte des Reichs ent worfen hatte, unerschütterlich treu geblieben: er würde, menschlichem Ansehen nach, noch itzt leben, und würde als der mächtigste, glücklichste, von seinem Volk ange bethetste, und von allen vernünftigen und gutdenkenden Ausländern verehrteste König des blühendsten Reichs von der Welt im vollen Besitze wahrer königlicher Macht-Voll⸗ kommenheit leben; die entsetzlichste Revolution, von der die Welt jemals gehöret hat, würde unterblieben, und es würden dadurch nicht, wie leider! geschehen ist, so viele andre Staaten in ihrer Grund-Feste erschüttert, so viele Tausende von Menschen schmählich umgekommen, so viele Hundert⸗Tausende höchst unglücklich geworden seyn.

Allein das physiokratische System, wird dieser oder jener vermeyntliche Praktikus sagen, ist und bleibt denn doch noch immer weiter nichts, als eine schöne Theo

rie; und die herrlichste Theorie leidet zum öftern nirgend

eine Anwendung, und gemeiniglich wird jeder Versuch, speculativische Lehrsätze auf Staaten anzuwenden, in der Ausführung als chimärisch befunden. Ich sollte aber wohl meynen, ehe man bey dem hergebrachten Schlen⸗ drian einer regellosen und willkührlichen Regierung, und einer Staatswirthschaft, durch welche die Länder immer tiefer herunter gebracht, der Zustand der Völker immer verzweifelter, und eben dadurch das Schicksal der Mäch tigen immer ungewisser gemacht werden, mit gähnendem

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