theilen, muß man die Wolle gewaschen, und vom Fette befreit haben: denn es ist leicht zu begreifen, daß das Fett, welches das Haar umgibt, fremde Substanzen enthalten, und dadurch ihre Form, wie ihren Glanz, verändern kann.
Das Verhältniß der Feinheit zu der Länge. Der äußerste Grad der Feinheit scheinet am gewöhnlichsten mit der mittelmäßigen scheinbaren Länge des Haares, die einen und einen halben Zoll bis zwei und ein Viertel beträgt, verbunden zu seyn. ö
Das Verhältniß der Feinheit zu der Elasti⸗ zität.
Die Feinheit stehet endlich zu der Elasti⸗ zität in genauem Verhältniß;—
1) zu der Elastizität der Form—
Je regelmäßiger und zahlreicher an dem wellen— förmigen und geschlängelten Haar die Bogen und Zirkel sind, desto vollkommener ist die Elastizität desselben— das heißt— desto vollkommener nimint es, nachdem es aus seiner Form gezogen, und wieder frei gelassen worden, dieselbe wieder ein. Denn wir haben gesehen, daß die Feinheit des Haa⸗ res mit der Anzahl und Regelmäßigkeit seiner Bo⸗ gen oder Zirkel im geraden Verhältniß stehet.—
Dzu der Elastizität der Richtung—
Daß diese mit der Feinheit im umgekehrten Verhältniß stehet, ist augenscheinlich. Je dicker und folglich unbiegsamer das Haar ist: desto schneller und vollkommener zieht es sich, nach Aufhebung der biegenden Gewalt, in seine vorige Richtung zu⸗ rück.—
3) zu der Elastizität der Dehnung—
Es ist gewiß, je biegsamer das Haar ist, desto


