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Practische Anleitung zur Erzeugung der veredelten und der feinsten Schafwolle : Eine gemeinfaßliche Darstellung ihrer Natur und Entwickelung, ihrer Veredlung, der besten Schafwäschen, der Schur ... / von vicomte Perrault de Jotemps, F. Fabry und F. Girod. [Aus dem Franz. von Samuel Rönner]
Entstehung
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mehr läßt es sich ausdehnen: denn diese Verlänge⸗ rung ist eine von den Bedingungen der Geschmei⸗ digkeit, und zugleich eine Bedingung der Feinheit, weil beide Eigenschaften mit einander verbunden sind. Es scheint zwar, als sey dasselbe, je dicker es ist, desto fähiger, nach aufgehobener Dehnung sich mehr in seine vorige Länge zurück zu ziehen, allein dieses Zurückziehen geschiehet nur geschwinder, ohne daß es vollkommener ist.

In der Flocke der Wolle beruhet in diesem Falle die Wirkung der Elastizität nicht allein auf der Feinheit, sondern zugleich auf der Lage der ein⸗ zelnen Haare. Je feiner sie und je regelmäßiger ihre Feinheit ist; je regelmäßiger ihre Haare neben einander sich befinden, und je mehr sie sich folglich durch das Ausdehnen verlängern läßt: desto mehr und desto regelmäßiger wird sie sich ihrer ersten Länge wieder nahen.

4) zu der Elastizität des Risses

Die Elastizität des Risses stehet mit der Ge⸗ schmeidigkeit und folglich auch mit der Feinheit in einem sehr gleichen Verhältniß. Wenn man zwei Haare von gleicher Feinheit und Biegsamkeit, von welchen das eine mehr gerade, das andere mehr wellenförmig oder geschlängelt ist, entzwei reißt: so werden die Enden des letztern ihre Bogen oder Zir⸗ kel dichter zusammen ziehen, als die des erstern. Ist ein Haar sehr dick und sehr hart: so werden, wenn es in zwei Theile zerrissen worden ist, beide Enden gerade bleiben. Ist es dagegen sehr fein und biegsam: so werden sie, so bald es zerrissen worden ist, in ihrer ganzen Länge sich dicht zusammen ziehen, und ein Knötchen oder Knöpfchen darstellen.

5) zu der Elastizität der Wolle im Um⸗

nge Se seiner und biegsamer die Haare der Wolle