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Georg Ernst Stahls, Königl. Preußl. Hof-Raths und Leib-Medici Chymia Rationalis Et Experimentalis : Oder: Gründliche, der Natur und Vernunfft gemäße und mit Experimenten erwiesene Einleitung zur Chymie ; Darinnen hauptsächlich Die Mixtion derer Sublunarischen Cörper, nebst deren Zerlegung und Relation gegen einander untersuchet, und mit vielen Experimenten gezeiget wird ; Nebst einer Zugabe Von denen Mercuriis Metallorum, Mercurio animato, und Lapide Philosophorum ... und mit Isaac Hollands Tractat Von den Salzen und Oehlen der Metallen
Entstehung
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t denen meynet, cher Nt loch nie⸗ dadurch s kan finden. Denn Drinci. 9e und Iixta hfängen sammen⸗ den cen· Natur den; o hymica bilium: auflösen der bren⸗ in feucht set und hes alles chRunst Hammen , die wit ielt wa⸗ dipie schog

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Einleitung zur umie. 7

principis zu demonstriren, als welche aus denen aller ersten uud reinesten mixtis kuum endlich durch viele langwierige Arbeit zum Vorschein kommen, so kan man weit besser und glücklicher zu Ende kommen. Diesen Weg sind der van Halrnont und Beccher eingetreten, unter denen jener statuirt, das Wasser sey das erste und eintzige prineipium ma⸗ terisle aller Dinge über haupt; die ser aber Wasser und Erde, und zwar, daß in specie die Erde noch durch dreyerley Art und Eigenschafften von ein⸗ ander unterschieden sey.

g. L. Gewißlich wenn man ansiehet die allerletzte Art und Mögligkeit, darinnen sich eine Sache auf⸗ losen läst, so ist des Helmontii Meynung gantz rich⸗ tig, und kan so wohl durch phylicalische Ursachen, als auch durch die operation selbst demenstriret werden. Wenn man aber beträchtet die Art, wie es geschicht, nemlich nach nunmehro geschehener Schöpffung, so halten wir nicht für nöthig die prin⸗ cipia der vermischten Cörper so weit herzuho hlen; daher uns denn Becchers seine Meynung gefällt; als welcher Mann unserer Meynung nach das stu- dium Physicum oder die Natur⸗Wissenschafft sehr erläutert hat.

6. 9. Ist also unsere Meynung im vor⸗ hergehenden). daß man müsse unterscheiden inter principium primum woraus etwas wird durch Verwandlung, und inter princi⸗- pia, woraus etwäs gemischt wird, indem ei⸗ ne Mischung materialiter und nothwendig he⸗ rerogenea(oder andersartige Theile) voraus

setzt. Denn homogeneg oder gleichartige Theile) A 4 wer⸗