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mit weniger Klarheit brennet, und sich verhältnißmäßig langsamer verzehret, wie z. B. die Luft eines wohl verschlossenen Zimmers ist, und worin sich eine große Anzahl Menschen verschlossen hält, daß ein solcher Mensch, sage ich, länger lebe, als in einer reinen Luft. Ganz versichert, daß diese Vergleichung keinen
Menschen, der bey Sinnen ist, dahin vermögen wer⸗
de, daß er, um länger zu leben, Oerter aufsuche, wo eine solche verdorbene Luft vorhanden ist, glaube ich mit Grunde, daß eine so schlechte Parallele Niemand von dem Gebrauche der dephlogistizirten abhalten wird. Die Substanz eines Lichtes wird nicht bey ihrer Ver⸗
zehrung durch die Flamme in dem Maße, als sie sich
verzehret, wieder ersetzet; anstatt dessen sich ein leben⸗ diger Körper beständig wieder von dem Verluste, den er durch die Lebenshändlungen erleidet, erhohlet. Wenn durch eine besondere Stärke der Lebensorganen, durch
viele Leibesübung, oder durch das Einathmen einer weit
gesünderen Luft, die Verdauung und die anderen Ver⸗
richtungen der thierischen Haushaltung kräftiger und
schleuniger von Statten gehen, so ist die Folge davon, daß das Leben viel wohllüstiger wird, daß man sich bey besserer Eßlust befindet, und folglich mehr Nahrung nimmt, und solchergestalt alles wieder ersetzet. Die Seeleute, welche in einer reineren Luft leben, als man auf dem Lande athmet, und die also der dephlogistizir⸗ ten


