ohl
her
ien
dephlogistizirte Luft.— 47
ten Luft nahe kommt(c), befinden sich um so besser dabey, und leben viel länger, als die Leute, die bestän⸗ dig auf dem festen Lande bleiben. Sie sind besser bey Appetit, und bey ihrer schnelleren Verdauung haben sie mehrere Mahlzeiten des Tages nöthig, als wenn sie zu Lande sind. Allein wenn man auch darthun könnte, daß ein Mensch, der nichts als eine wahrhaft dephlogistizirte Luft einathmete, welches nie Statt haben kann, indem eine solche Luft nirgensdwo zugegen ist, nicht so lang lebte, als andere, so hätten wir die größte Ursache, uns glücklich zu preisen, wenn wir fänden, daß ein mäßiger Gebrauch der dephlogistizirten Luft fähig ist, die Stärke einiger Krankheiten zu vermindern, oder sie zu heilen. Die besten Hilfsmittel, ja die gesündesten Speisen, sind in diesem Falle. Machet man einen un⸗ mäßigen Gebrauch davon, so wird man sich nicht anders, als sehr übel dabey befinden. Sollte man aber auch finden, daß das Einathmen der dephlogistizirten Luft denjenigen, welche sich wohl gehaben, eher Schaden bringe, als Gutes, indem es dem Körperbaue zu viel Phlo⸗
(e) Diese Denkschrift folget hiernächst unrer dem Titel? Von dem Grade der Heilsamkeit der Seelaft, in Verglei— chung mit der Luft an den Küsten und ferne von der See, tief im Lande.
J. verm. Schrift, II. B. B


