Uiber die
ich aus dem ersten damit angestellten Versuche zu em⸗ pfinden schien, anderen Umständen, oder einem bloßen Ungefähr zuzuschreiben gewesen wäre, oder ob, so wie ich für diese Laft eingenommen war, die Einbildung auf mein Urtheil keinen Einfluß gehabt habe. Ich wurde übrigens von der Wirklichkeit dieses Erfolges nicht nur durch das Zeugniß der zwey obbelobten Physiker bestär⸗ ket, sondern auch durch die Bestättigung derjenigen, welche ich eine gute Menge dieser Luft in meiner Gegen— wart einathmen ließ. Es kam mir ganz sonderbar vor, daß mir mehrere derselben, wenn ich sie nach der Opera⸗ tion erinnerte, sich aufmerksam zu beobachten, und mir zu sagen, ob sie wirklich einigen Erfolg dabon verspür⸗ ren, und worin dieser bestände, antworteten, sie fühl⸗ ten die Brust gleichsam erweitert, und als wenn ein leerer Raum darin wäre; und in der That war dieß die nämliche Empfindung, die ich jedesmahl davon zu erhal⸗ ten schien. Viele derselben versicherten mich, daß sie einen offenbar grösseren Appetit gehabt hätten. Indeß halte ich davor, daß man vernünftigerweise von dem Gebrauche dieser Luft offenbarere Wirkungen in Krank⸗ heiten, als im gesunden Stande, zu erwarten habe, indem es sehr schwer scheinet, diesem Stande etwas zu⸗ setzen zu können; und daß man also die kleinen Verände⸗ rungen in den Graden einer vollkommenen Gesundheit nicht so offenbar unterscheiden könne, als im Falle einer Krank⸗
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