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Stande ist, das Einathmen einer Luft, welche von einem solchen schädlichen Stoffe frey, und selbsi unendlich reiner ist, als die gemeine Luft der gesündesten Oerter, eine entgegengesetzte Wirkung haben müsse; wenigstens daß der Gebrauch einer solchen Luft Vortheile hervorbringen könne, die man von keinem anderen Heilmittel erwarten darf? Allein so gegründet auch die Hoffnung scheinen mag, wesche uns der Genuß dieser geläuterten Luft gibt, man betrachte ihre allgemein anerkannte Reinigkeit, oder man ziehe dieselbe aus der Analogie, das heißt, aus der Beobachtung, daß die darein versenkten Thiere viel länger leben, als in einer gleichen Masse einor gemeinen Luft, so kommt es doch einem Arzte zu, ehe er auf die Kraft eines Heilmittels schließt, nichts anzuhören, als die Stimme der Erfahrung allein, welche man mit den Kranken selbst gemacht hat, und zwar zu wiederhohlten— mahlen.
Herr Priestley und Abt Fontaua haben oft eine beträchtliche Menge dieser Luft eingeathmet, und allezeit mit einer sehr guten Wirkung, mit einer angenehmen Empfindung, die sich mit Worten hart beschreiben lässet. Ich selbst that es mehrmahls, und befand mich allezeit wohl dabey. Die Reinigkeit dieser Luft ist so groß, daß stie ein einziger Athemzug den Lungen nicht schädlich machet, wie es mit der gemeinen Luft geschiehet, son⸗
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