Teil eines Werkes 
1 (1784) Vermischte Schriften physisch-medicinischen Inhalts. 1
Entstehung
Einzelbild herunterladen

44 Eine neue

hin und her schwenken, wobey man in Acht nimmt, daß keine Kohle durch die Seitenöffnungen dieses Kessels herausfalle. Sobald die Kohlen glühend ge nug sind, läßt man den Topf, der sie enthält, in den großen Kessel hinein, ziehet die eiserne Handhabe sogleich zurück, und setzet den Deckel P(Fig. VII) mit der ganzen übrigen Vorrichtung darauf, oder, wenn man will, setzet man den Deckel Dallein, nur mit dem Hahnen I. bersehen, auf. In dem Au- genblicke, als man merket, daß die zwey Oberflä⸗ chen einänder berühren, treibet man, um alles zu sammenzuzwängen, die zwey Schieber EE so tief, als man kann, ein. Alsdenn ergreift man die gan⸗ ze Maschine beym Dreyfuße, welches in diesem Au⸗ genblicke noch sehr leicht ist, indem die Hitze bis zum Dreyfuße noch nicht vorgedrungen ist, und setzet sie in den Kessel A(Fig. VII), der bey der Hand stehen, und kaltes Wasser genug enthalten muß, damit der Kessel(Fig. VII) bis an seinen Rand, oder auch über den Deckel D eingesenkt wer⸗ den kann. Ist der Kessel hinlänglich abgekühlt, so nimmt man die ganze Vorrichtung wieder aus dem Wasser, und öffnet durch Umdrehung der Hahnen I, und K die Gemeinschaft mit der Glocke und dem Kes⸗ sel. Die erloschenen Kohlen verschlingen begierig die

Luft in der Glasglocke, und bewirken darin einen mehr