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künstlichen Verarbeitungen geschickt, und scheinet nicht mehr, wenigstens außer Wasser, auf die Mägnetna⸗ del merklich zu wirken.
Mit einer solchergestalt dehnbar gemachten Plati⸗ ra machte ich in Gegenwart des Herrn Grafen von
Sickingen folgenden Versuch.
Ein Platinadrath von der Grösse einer Nähenadel wurde um einen stählernen Drath gewunden, dessen Spitze sehr fein auslief. Den stählernen Drath zünde— ten wir in einer mit einer sehr feinen dephlogistizirten Luft(d) mittelst der Elektricität an, so wie es in der Abhandlung von der Brennbarkeit der Metalle, die im zweyten Bande dieser Sammlung vorkommt, beschrie⸗ ben wird. Der stählerne Drath fieng Feuer, theilte
der
(d) Diese Luft hatte 420 Grad der Güte, welche nach der
in dem zweyten Bande dieses Werkes erklärten Art geschäz⸗
zet wurde. Sie war aus Salpeter. Nur aus diesem Salze und dem rothen Quecksilberniederschlage konnte ich mir bis jetzt eine deplogistizirte Luft von einer solchen Feinheit ver⸗ schaffen. Aus den Pflanzeu habe ich es bisher noch nicht gekonnt, obschön die Beschaffenheit der Luft, die man in einem säuerlich gemachten Wasser hervorbringet, gemei⸗ niglich ausgezeichnet gut ist, so wie man in der Abhand⸗ long hierüber des zweyten Bandes sehen kaun.


