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der Platina. 427
schießt ein mehr vder weniger rothes, und manchsmabl sogar gelbes Salz an, dessen Krystallen in zwey vier— seitigen, und mit ihren Grundflächen vereinigten Pyra⸗ miden gebildet sind. Dieses Salz scheidet man durchs Abfuäßen vom Berlinerblaue, seihet es durch, und dik— tet es durch die Abdünstung ein; während dieser Arbeit bet man eine neue Krystallisation mit etwas Blau rscheine kommen, und, um den Fortgang der
ung zu beschleunigen, gießt man abermahls eine ze zu. Mit dem Abscheiden, Durchseihen, ö ind Zugießen der Blutlauge hält man so jlange an, bis die Flüssigkeit aufhöret, rothe oder gel⸗
be Krystallen abzusetzen.
Alle diese verschiedenen Salze vereiniget man in einem hessischen Tiegel, setzet ihn einem so heftigen Feuer aus, bis er weiß glühet, und man lässet ihn in diesem Zustande, bis vom Salze alle Säuren gänzlich weggedünstet sind, wovon man sich durch den Geruch leicht versichert.
In dem Tiegel trifft man sodann ein flockichtes metallisches Wesen von einer silberweißen Farbe an, welches, weiß geglühet, zusammenfließt, und sich unter
dem Hammer schmieden lässet. In diesem Zustande ist
dte Platina vollkommen dehnbar, beynahe zu allen künst⸗
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