Teil eines Werkes 
1 (1784) Vermischte Schriften physisch-medicinischen Inhalts. 1
Entstehung
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nützliche Eigenschaften dieses Metalles mit einigen Ei⸗ genschaften des Goldes vereiniget, so bleibet uns nichts übrig, als der Wunsch, der Spanische Hof wolle ein so kostbares Metall in das Commerz ernführen.

Herr Graf von Sickingen hat sein Verfahren, die Platina dehnbar zu machen, der Akademie der Wis⸗ senschaften zu Paris in zwey Denkschriften mitgethei⸗ let, welche sodann ins Deutsche übersetzt, und zu Mann⸗ heim im Jahr 1782 gedruckt worden sind. Dieser Herr hat mit Recht angemerket, daß die Methode, die er ins Werk setzte, viel zu kostspielig ist, als daß sie im Großen angewändt werden könnte, und schläget eine andere ganz wohlfeile, abgekürzte Art vor, womit er schon sehr weit gekommen ist, und welche in einer Art einer Cämentation bestehet. Die Zergliederung, in die er sich hierüber einlässet, kann man im Werke selbst nachsehen. Zum gegenwärtigen Zwecke wird es genug seyn, überhaupt zu sagen, daß das Verfahren, nach welchem es ihm gelungen ist, die Platina dehnbar zu machen, darin bestehe, daß er sie im Königswasser auf⸗ lösete, und in die Auflösung nach und nach eine Blut⸗ lauge, so wie man sie für das Berlinerblau bereitet, aufgoß. Sind diese zwey Säfte, das Königswasser und die Blutlauge, sehr concentriret, so fällt eine Por⸗ Aen Berlinerblau zu Boden, und fast zu gleicher Zeit

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