ine Ind
lliche
der Platina. 42⁵³
ohne Vorbereitung nicht schmelzen kann(c). Indeß ha— be ich gefunden, daß eine starke elektrische Entladung einer Batterie die Platina in einer Glasröhre dergestalt schmolz, daß ihre Seitenwände mit einer meta llischen Farbe gänzlich überzogen waren, und die Partikelchen der Platina so zusammenhiengen, daß ich sie nur mit Gewalt trennen konnte, und die Theilchen, die während des Fließens in eine wechselweise Berührung gekommen waren, hatten ihre Gestalt so verändert, daß ich sie nicht mehr für Partikelchen der Platina erkannt hätte.
Der geringe Erfolg, den die zahlreichen Versu— che der aufgeklärtesten Scheidekünstler Europens hatten, um die Platina zu den Arbeiten der Künste und Hand⸗ werke geschickt zu machen, ließ dieses Metall für nicht mehr als einen bloßen Gegenstand des Vorwitzes ohne einigen wesentlichen Nutzen betrachten; allein seitdem Se Excellenz, Graf von Sickingen, durch eine große Zahl von Versuchen gezeigt hat, daß die Platina nicht nur eben so gut, als das Eisen, alle Bearbeitung der Künste untergehen kann, sondern auch noch mehrere
Dd ỹ nützli⸗
(e) Für jetzt haben die Scheidekünstler Mittel gefunden, die Platina ohne Zusatz zu schmelzen, nachdem sie sie im Königswasser aufgelöset und wieder daraus niedergeschle⸗ gen haben
—
———


