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Die Wäsche der Wolle und ihr Interesse für Woll-Producenten, Fabrikanten und Händler / von J. C. Possart
Entstehung
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ist reine blanke Wäsche nothwendiger, als bei den feinen, weil die Haare im Stapel solcher Wollen nie so dicht neben einander stehen, als bei feinen, weshalb man denn auch hierbei eher vermuthet, die Wäsche sey entweder unzureichend bewirkt, oder eine reinere wegen schlechter Race der Heerde nicht möglich gewesen. Der Schießer hat es indessen nicht mit der Wäsche der Wolle im All gemeinen, sondern nur mit bedeutend abweichenden Vlie ßen zu thun. Die Wäsche auf den Schafen kann von der Art seyn, daß die Wolle nachher in der Fabrikwäsche noch 12 bis 35 Procent verliert. Fast in jeder Schäfe rei⸗Wolle finden sich Vließe, die doppelt so viel Gewicht in der Fabrikwäsche verlieren, als andere.

Dieser größere Gewichtsverlust entstehet entweder durch das der Wolle eigenthümliche Fett, oder durch den der Wolle anhängenden Schmutz, Staub, Sand ꝛc. ꝛc., oder auch aus beiden Ursachen.

In dem zweiten Falle kann das Vließ, wenn der Schießer findet, daß es durch Hauer mit einer Ruthe zu reinigen ist, noch in dasjenige Sortiment gelegt werden, in welches es nach seiner Feinheit und nach seinen Eigen⸗ schaften gehört; im erstern Falle wird das Vließ in ein eignes Sortiment gebracht, welches man Schweißwolle nennt; im dritten Falle wird es, um den Unterschied des Werthes, welcher durch den größern Gewichtsverlust bei der Fabrikwäsche entstehet, auszugleichen, lieber um ein Sortiment tiefer gelegtz dasselbe geschieht auch im zweiten Falle, wenn das Vließ dergestalt verunreinigt ist, daß es durch Hauen nicht genug wieder gereinigt werden kann.

Dieses Verfahren ist nun zwar dem Zwecke der Fabrikation nicht ganz angemessen, allein der Wollsortiments

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