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wie Rauhheit im Gefühle ertheilt. Im zweiten Jahre meiner kleinen Wollschur ließ ich das Wasser hierzu vor— bereiten. Auf jedes Pfund desselben ließ ich ein halbes Pfund Potasche darin auflösen, um alle erdigen Salze zu zersetzen und für die Verseifung der Fettigkeit im Schweiße noch einen geringen Antheil Alkali frei übrig zu behalten. Mit diesem Wasser gewaschen, fiel die Wolle sehr rein, weiß, und zart im Gefühle aus.
Bei der von Herrn Davallon gebrauchten Verfah— rungs⸗Art wird im Ganzen sehr wenig Wasser zum Waschen der Wolle erfordert. Der Schweiß wird als Seife dazu benutzt, und es hängt also nur von der Be— schaffenheit des Wassers ab, welches angewendet wird, ob solches frei von Kalksalzen ist, oder solche enthält.
Hier würde also wenigstens im letzteren Falle der Zusatz der Potasche von großem Nutzen seyn, theils um die Zersetzung der Seife im Schweiße zu verhindern, theils um dadurch die Fettigkeit im Schweiße zu saponi⸗ ficiren, und so die Reinigung der Wolle noch mehr zu begünstigen. Wenn die Potasche zu kostbar ist, kann man die Lauge von Holzasche an deren Stelle anwenden, wobei die Lauge von 60 Pfd. Holzasche der Wirkung von 10 Pfd. Potasche gleich gesetzt werden kann.
Westphal,
Vorsteher der Wollsortirungs-Anstalt der Königlich Preuß. Seehandlungs-Societät zu Berlin,
spricht sich zwar in seinem Werke„die Sortirung der Schafwolle“ über die Wäsche der letztern, als vor sein Forum nicht gehörend, nicht ausführlich aus, obgleich sein Urtheil als ein competentes zu betrachten gewesen
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