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Die Wäsche der Wolle und ihr Interesse für Woll-Producenten, Fabrikanten und Händler / von J. C. Possart
Entstehung
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Herr Davallon will die Wolle gar nicht auf dem Schafe, sondern nur im abgeschornen Zustande gewaschen haben; damit bin ich vollkommen einverstanden. Die Gründe davon, daß dabei der seifenartige Schweiß der Wolle unbenutzt hinweggespült wird, statt daß er, als Seife betrachtet, die Reinigung der Wolle begünstigen sollte, hat Herr Davallon selbst hinreichend erörtert; aber er hat außer Acht gelassen, zu bemerken, welchen nach theiligen Einfluß das Wasser selbst, seiner verschiedenen Grundmischung zufolge, auf den Schweiß der Wolle aus üben kann, der aber die Zartheit der Faser stört.

In meiner vormaligen kleinen Musterwirthschaft hielt ich auch einige ganz ächte Merinos, die mir von dem verstorbenen Oberlandes-Director Herrn v. Arnim ver ehrt worden waren. Ich ließ die Thiere in einer mit Wasser gefüllten gęroßen Wanne behandeln, erst den Pelz auskratzen, um die groben Unreinigkeiten hinwegzuschaffen, dann noch waschen und scheeren.

Meine erhältene Wolle war zwar sehr weiß, fühlte sich aber sehr rauh und klebrig an. Die Geschmeidigkeit, welche sie früher bei Inhärenz des Schweißes besaß, war völlig verloren. Das dazu gebrauchte Wasser enthielt, wie die Untersuchung lehrte, salzsaure Kalkerde, kohlen saure Kalkerde und wenig schwefelsaure Kalkerde(Gips). Der Schweiß ist, wie schon früher Hr. Vauquelin gezeigt hat, eine Verbindung von Kaliseife, von Fett, so wie von einigen kalischen neutralen Salzen. Enthält das Wasser Salze mit erdigen Basen, besonders mit Kalkerde, so ist es natürlich, daß sie sich mit der Seife des Schweißes zersetzen, wodurch eine Kalkseife erzeugt wird, die in der Wolle beharrt und ihr Klebrigkeit, so