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Die Wäsche der Wolle und ihr Interesse für Woll-Producenten, Fabrikanten und Händler / von J. C. Possart
Entstehung
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Unvollkommenheiten haben den Verfasser bestimmt, sein in Rußland angenommenes Verfahren einzuführen, und um ihm alles mögliche Vertrauen zu verschaffen, hat er das Privilegium, das er durch ein Brevet d'importation erhalten hatte, industriösen Kapitalisten überlassen, deren Namen alle möglichen Garantieen darbieten.

1829. Hermbstädt,

Königl. Preuß. Geheimrath, einer der ersten Chemiker Preußens, dessen Aufmerksamkeit durch den Bericht Weber's rege gemacht wurde, schrieb ihm folgenden Brief:

Mit lebhaftem Interesse habe ich in Ihrem trefflichen Zeitblatt den Aufsatz über die Wäsche des Herrn Davallon gelesen. Da ich in Schlesien und anderwärts dem Waschen der Schafe beizuwohnen Gelegenheit gehabt habe, so mußte es mir um so auffallender seyn, daß jener Ge danke des Herrn Davallon nicht schon viel früher aus⸗ geführt worden ist. Die wenigsten Landbesitzer, welche zu gleicher Zeit Schafzüchter sind, besitzen einen fließenden Strom in der Nähe. Die meisten müssen die Schafe oft in stehenden sumpfigen Teichen waschen, und erhalten ein schlechtes Resultat. Die Vorrichtung des Herrn Davallon hebt alle Nachtheile, und ist so einfach, daß sie, wo nur ein guter Brunnen nicht mangelt, mit Leichtigkeit ausgeführt werden kann.

Bei allem dem erlaube ich mir, als Resultat meines Nachdenkens über den Gegenstand, und so weit meine eignen Erfahrungen darüber reichen, Ihnen noch folgende Bemerkungen mitzutheilen, die Herr Davallon, wie es scheint, nicht in Erwägung gezogen hat.

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