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Die Wäsche der Wolle und ihr Interesse für Woll-Producenten, Fabrikanten und Händler / von J. C. Possart
Entstehung
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Wir halten die von ihm vorgeschlagene Einrichtung zum Entschweißen, Waschen und Spülen der Wolle für ganz brauchbar und nützlich, und es würde uns lieb seyn, durch die gegenwärtige Mittheilung dazu beitragen zu können, daß ihre Anwendung auch bei uns versucht und dadurch die wichtige Arbeit des Wollwaschens in unsern Duchmacherstädten allgemein verbessert würde, woran es in der That Noth thut.

Die hier beschriebene Einrichtung ist zwar für Woll wäschen im Großen und für den Handel berechnet, in dessen ließen sich doch wohl Veränderungen damit vorneh⸗ men, wodurch sie für die Wäscherei der Fabriken in kleinerem Umfange passend werden könnte.

Das Prinzip ihrer Anlage und die gegebenen Anlei tungen zu einer zweckmäßigen Behandlung der Wolle dürften unter allen Umständen wohl zu benutzen seyn.

Der Verfasser dieses Artikels sagt, er habe sich ausschließlich dem Geschäfte gewidmet, die Wolle zu be⸗ reiten und sich die nöthigen Kenntnisse verschafft, sie zu sortiren.

Er habe wohl erkannt, daß die jetzt gebräuchliche Art, die Wolle zu waschen, Unvollkommenheiten zeige.

Man ist genöthigt, die Wolle in dem Strom eines Flusses zu waschen, die oft entfernt von den Werkstätten des Fabrikanten läge. Das Hinbringen zu diesem sey nicht allein kostbar, sondern erfordere auch genaue Auf sicht, um das Material zu bewahren. Indem er ein neues Verfahren zum Waschen vorschlägt, blieb ihm nicht un bekannt, daß es nicht leicht sey, das alte Vorurtheil zu besiegen, man könne die Wolle nur in Flußwasser und in einem Flusse waschen. Nach einigen Bemühungen, welche