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Nur zu oft fehlt es aber in den Tuchmacherstädten an Bächen und Flüssen, die ein solches Wasser enthalten, und der Tuchfabrikant ist häufig genöthigt, seine ent— schweißte Wolle in trübem, stehendem Wasser zu waschen und zu spülen, und sich damit so gut zu behelfen, als er kann. Daher zeichnen sich auch die Tuche aus solchen Städten, die an Bächen und Flüssen mit reinem Wasser, liegen, oder, durch welche diese fließen, sehr vor solchen aus, die an Orten verfertigt werden, die sich dieses Vor— zuges nicht erfreuen, und es ist wohl ausgemacht, daß in mäncher Tuchmacherstadt unseres Landes weit bessere Tuche geliefert werden würden, wenn die Fabrikanten nicht die Gelegenheit entbehren müßten, zweckmäßig wa— schen und spülen zu können. Man hat daher schon sehr oft versucht, künstliche Waschanstalten für Wolle einzurich— ten, wodurch dässelbe erlangt würde, was reines fließendes Wasser bewirkt; aber es ist bisher noch nicht gelungen, sie so darzustellen, daß sie dieselben Vortheile gewährt und allgemeine Anwendung und Verbreitung gefunden hätten.
Es bleibt jedoch immer wünschenswerth, daß die Sache zur Ausführung komme, und es wird daher manchem Tuchfabrikanten von denen, welche wir unter uusre Leser zählen, angenehm seyn, über dergleichen Einrichtungen etwas Näheres zu erfahren und zu sehen, wie diese Wasch— apparate beschaffen seyn müssen. Wir haben sonach folgenden Aufsatz des Herrn Davollon aus den Annales de l'Industrie française et étrangère 1828, als welcher von einem im Fache der Tuchmacherei erfahrnen Prakti— ker verfaßt zu seyn scheint.)
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) Seite 68 geliefert. A. d. 11


