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zerren sie auseinander und lassen sie dann ins Wasser fallen.
Ein Stück Holz, welches quer über dem Brunnen liegt, dient, zwei Männer zu tragen, die mit dem einen Fuße beständig im Wasser rühren, ohne dabei auf den Grund zu kommen, und die Wolle in Bewegung setzen und auseinander bringen, so daß dieselbe recht gewaschen wird.
Diese Arbeit ist sehr angreifend und die beute müssen sehr oft abgelöst werden.
Man hält das Wasser in dem Brunnen vier Deci— metres hoch durch Dielen, welche an dem untern Theile desselben angebracht sind; im Laufe des Kanals ist es zwei, und gegen dessen Ende, wo es durch ein Schutzbrett aufgehalten wird, fünf Decimetres hoch.
Wenn die Wolle aus dem Brunnen kommt, so wird sie von 4 bis 5 Personen in Empfang genommen, welche in dem Kanale eine unterhalb der andern stehen, und indem sie sich an dem Rande des Kanals stützen, bald den rechten bald den linken Fuß bewegen, und den Boden desselben berühren, welcher ausgedielt ist, damit das be— ständige Reiben nicht die Füße verwunde.
Am untern Theile des Kanals sind vier bis fünf Arbeiter beschäftigt, die Wolle aufzunehmen und zu ver— hindern daß sie nicht von dem Wasser, welches aus der Schleuße in die Galera fällt, weggeführt werde.
Wieder andere Arbeiter lösen mit ihren Füßen die Flocken ab, welche etwa in den Maschen der Netze sitzen bleiben; denn läßt man sie zu lange darin, so würden sie sich so fest ansetzen, daß man sie gar nicht wieder los— machen könnte, und daß der Ablauf des Wassers dadurch verhindert würde.


