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will.) Die Menge der Wolle, welche man in den Brunnen legt, muß mit der nöthigen Menge Wassers in gehörigem Verhältnisse stehen.
In diesem Zustande läßt man die Wolle eine halbe oder dreiviertel Stunden, mehr oder weniger, nachdem die Wolle fein ist.
Die Lämmerwolle bleibt die kürzeste Zeit und die mit allerlei Schmutz vermischte die längste Zeit darin.
Nan holt sie mit Haken wieder heraus, nachdem sie verschiedentlich gestampft ist.
Dann wird sie in einen Korb von 64 Decimetres (2 Fuß 1 Zoll) im Durchmesser gelegt; hierauf bringt man sie auf den Fußboden, wo ein Mann, der sich an Stricke hält, sie mit den Füßen stampft, nachdem er vorher ein Brett darüber hingelegt hat.
Alsdann stampft ein anderer Arbeiter sie noch ein mal, jedoch ohne Brett. ö
Man preßt die Wolle deswegen so aus, damit man sie, wenn sie wasserfrei ist, besser auseinander bringen und in Flocken in den Brunnen des Kanals werfen könne.
Einige auf einem Brette, welches quer über dem Brunnen liegt, stehende Männer nehmen die Wolle, welche ihnen von den Arbeitern gereicht wird, in Empfang,
) Das warme Wasser wird nur in die Brunnen und nicht in den Kanal gelassen; B. Flandrin irrt sich, wenn er sagt:
„Das Wasser, welches durch den Kanal läuft, wird nach
„Befinden durch warmes Wasser, welches man beständig
„in hinreichender Menge hinzugießt, etwas verschlagen.“
Man begreift wohl, daß es unmöglich ist, das Wasser eines
Baches, welches beständig fließt, zu erwärmen. A. d. H. Lasteyrie.


