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Dann legt man die Wolle auf die Tablera und drückt dieselbe ganz gelinde; wenn sie hierauf etwas ab— geleckt hat, so legt man sie auf die Pedrêra und häuft sie reihenweise jedoch mit Zwischenräumen auf, damit das Wasser desto leichter abfließen kann.
Hat nun die Wolle auf diese Weise einige Stunden lang geleckt, so wird sie auf die Wiese gebracht, dann macht. man Haufen daraus, welche wiederum in kleinere getheilt werden, so daß sie ganz gleichmäßig über die ganze Wiese vertheilt ist, damit Wind und Sonne sie trocknen können; so bleibt sie 3Hoder 4 Tage und wird täglich einmal gewendet.
Der Bürger Daubenton sagt, wenn er von der Wäsche der Wolle spricht:„daß man dieselbe auf Hürden „im Schatten trocknen läßt, denn die Sonnenhitze würde „sie durch zu schnelles Trocknen verderben.“
Diese üble Folge hat man in Spanien, wo die Sonnenstrahlen stärker als in Frankreich sind, nicht bemerkt.
Mir scheint also das Trocknen auf dem Rasen vor— zuziehen zu seyn, da es leichter und nicht so kostbar ist.
In Sevilla legt man die Wolle auf Vierecke, welche mit Ziegeln ausgelegt sind, und verfällt dadurch in einen andern Fehler, denn die also einer übermäßigen Hitze ausgesetzte Wolle verliert dadurch einen Theil ihrer Weiche und Elastizität.
Ist die Wolle gehörig getrocknet, so legt man sie auf die Wiese in Haufen; dann thut man sie in Säcke.
Nach einem gelinden Winter verliert die Wolle we— niger und wird auch besser in der Wäsche, denn die Thiere haben alsdann weniger gelitten und saftreichere Nahrung gehabt. ö


