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gegen das Wasser zu, denn die beiden Hinterfüße sind 5 Decimetres(2 Fuß) höher als die Vorderfüße.
An dem innern Theile des Kanals ist ein Boden, an welchen die Wolle gelegt wird, um dieselbe abtropfen zu lassen, wenn man sie aus dem Wasser zieht.
Dann holen die Arbeiter sie ab und bringen sie auf die Pedréra, wo sie völlig geordnet wird.
Der Raum zwischen der Pedrêra und den Brunnen und zwischen den Brunnen und dem Kanal hat einen Abhang, so daß eine Rinne entsteht, damit das Wasser desto besser ablaufen könne.
Ehe nun das Wasser der verschiedenen Wolle, die ein Vließ enthält, vor sich geht, muß man bemerken, daß die Wolle eines Schafes nicht an allen Theilen des Leibes gleich fein ist, daher sortirt man in Spanien die ver— schiedenen Qualitäten, um sie jede besonders zu waschen.
In den Kantons Leon und Segovien wäscht man die Wolle der Lämmer besonders, ohne sie mit der Wolle der Hammel, Schafe und Widder zu vermischen, wie man an einigen Orten thut; denn da die Wolle der Lämmer nicht den Bestand hat, und zu manchen Dingen nicht gebraucht werden kann, wie die andre Wolle, so würde sie dadurch nur verschlimmert werden.
Um diesen Mißbräuchen, die die beste Wolle in Ver— ruf bringt, vorzubeugen, hatte man durch ein Gesetz in den Provinzen Leon und Segovien verboten, die Lämmer— wolle mit der Schafwolle zu vermischen.
) In Estremadura sortirt man die Wolle gar nicht, sondern wäscht dieselbe vermischt; die Eigenthümer der kleinen Heerden machen es eben so.


