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Die Wäsche der Wolle und ihr Interesse für Woll-Producenten, Fabrikanten und Händler / von J. C. Possart
Entstehung
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Der Kanal ist beim Ausgange des Brunnens 5 bis 6 Decimetres(2 bis 23 Fuß) breit, und an dieser Stelle nicht völlig so breit als der Brunnen.

Seine Breite nimmt gegen das Ende beständig zu, wo es ungefähr 1 Metre und 1 Decimetre(3 bis 4 Fuß) breit ist; sein Fall beträgt ungefähr 2 bis 3 Decimetres (8 bis 12 Zoll).

Am Ende ist eine kleine hölzerne Schleuße angebracht, um das zur Wäsche nöthige Wasser aufzuhalten.

Zwischen dem Kanal und dem Brunnen legt man Hürden hin, um den Ablauf des Wassers zu befördern, welches aus dem Kanal, worin die Wolle gepreßt wird, fließt. Die Pedréra ist eine schiefe mit Fließen bedeckte Fläche, auf welche man die Wolle legt, um das Wasser ablaufen zu lassen.

Sie liegt parallel mit dem Brunnen und hat an jeder Seite eine Ausdehnung von 7 Metres(21 bis 22 Fuß.)

Ihre Neigung beträgt 1 Metre und 1 Decimetre.

Das, was man Galera nennt, ist eine Art von Käfig, am Ende des Kanals, um die Wollflocken aufzunehmen, welche den Arbeitern entfahren.

Man bringt ihn an beiden Seiten des Kanals und an der Schleuße an, so daß die Wolle in den Zwischen räumen nirgends einen Ausweg findet.

Die Galera ist von Holz und Latten gemacht, durch welche das Wasser leicht durchfließen kann; man über zieht sie mit einem Netze von sehr engen Maschen, so daß auch nicht die kleinste Wollflocke durchgeht.

Sie ist 2 Metres 3 Decimetres(7 bis 9 Fuß) lang und 12 Decimetres(4 bis 5 Fuß) breit; sie geht schräge