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wo zu der ersten Sorte die Wolle von Blättern, Rücken und Keulen kommt. Die zweite Sorte ist von denen Seiten, Halse und Kopfe, die dritte ist die Bauchwolle, und die vierte von denen Beinen und was überhaupt vom Hintersten und in der Schur schmutzig geworden, daher nicht sauber genug gewaschen werden kann.
Nachdem nun solche Wolle sortiret, kömmt sie unter die Hand des Wäschers.
Wäschereien selbst sind an verschiedenen Orten ange— legt, und gehört erstlich ein Feuerplatz dazu, wo in 3 bis 4 großen Kesseln beständig heißes Wasser genug ge— macht werden kann. Gleich bei diesem Platze ist ein großer gemauerter Kessel oder Ständer befindlich, worin die Wolle sortenweise und so viel als der Kessel auf einmal faßt, gethan wird. Hierauf wird erstlich warmes Wasser gestürzt; der Grad der Wärme ist so, daß der Wäscher an den Händen es aushalten kann.
Diese auf vorhergehende Weise in warmes Wasser eingeweichte Wolle wird sodann von dem Wäscher, welcher sich zu solcher Arbeit fast ganz auskleidet, ge— waschen, und durch Drücken mit den Händen gereinigt, und dahin gebracht, daß der daran befindliche Schmutz wenigstens erweichet wird.
Gleich bei diesem gemauerten Kessel fängt sich ein anderer Kanal von etwa 14 Ellen Weite und 20 bis 30 Ellen Länge an, welcher mit dem Kessel keine Verbindung hat, und worin ein beständiger Ab und Zufluß von rei—⸗ nem kalten Wasser erhalten wird.
Hierin wirft der Wäscher seine im Kessel befindliche Wolle, nachdem sie im warmen Wasser genugsam ge— waschen ist.


