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Längs diesem Kanal sind 4 bis 5, auch noch mehr Menschen angestellt, wovon jeder die durch den Kanal schwimmende Wolle faßt, und sie einigemal hin und her spület. Der letzte dieser Leute nimmt die Wolle heraus und legt sie gleich auf den neben seinem Stande einge— richteten reinlichen Platz, und auf diese Weise wird in einem Tage eine große Quantität Wolle rein.
Das Trocknen soll noch mehrerer Vorsicht bedürfen, und erhält hierbei hauptsächlich die Wolle, nächdem sie in Obacht genommen wird, ihr Ansehen.
Der Platz zum Trocknen muß reinlich seyn, und wo möglich aus einem reinlichen Steinpflaster bestehen.
Es muß solcher hauptsächlich gegen Mittag oder Mitternacht gelegen seyn, weil die Morgenwinde der Wolle den Glanz und das Ansehen benehmen, und sie gleichsam zum Verkauf unscheinbar machen.
Die auf vorhergesagte Weise, mit Vorsicht gut ge— trocknete Wolle wird sodann in Päcke oder Ballen ein— gepreßt, und zum Verkauf meistens von Bilbao aus zur See nach London oder Amsterdam eingesendet. Die Ballen der ersten und feinsten Sorte werden mit RF., welches Refina heißt, bezeichnet; die zweite mit F., welches Fina bedeutet, die dritte mit S., welches Secunda ist, und die vierte mit T., Terzera. ‚
Rächst diesem Zeichen wird der Name des Besitzers von der Cabanna, woher die Wolle ist, und des Sortirers Name gezeichnet, als welche letztere einer mehr als der andere in den Verkaufs-Orten in Reputation stehen. Der Preis ist pr. Aroba von Nro. 1 oder RF. 280 eal da Vellon oder cçea. 20 Thaler, von der 2ten F. 240 KR. d. V. oder 16 Thaler, von der Zten 200 R. d. V.


