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seitwärts außerhalb der Eisenbahn geht, mit dem Bestreben, sich zu drehen, seitwärts an die Bahn gedrückt, und dadurch eine bedeutende Seiten-Reibung veranlassen würde. Indessen ist dieß nicht der Fall. Das neben der Eisenbahn einher gehende Pferd zieht mit— telst zweier Stränge in einer drei Fuß über der Eisenbahn hinausragenden Stänge, welche an dem vordersten Wagen befestigt ist. Das eine Zugseil hat eine solche Richtung, als wenn es den Vordertheil des Wagens nach dem Pferde hin drehen wolle; ein anders ist aber so angebracht, daß es dem Wagen ge— rade eine entgegengesetzte Richtung zu geben sich bestrebt. Aus beiden gegen einander wir— kenden Richtungen entsteht eine mittlere Rich⸗ tung, die vorn nach dem Wagen hingeht. Dadurch wird der Wagen eben so fortbewegt, als wenn das Pferd mitten vor ihm zöge. Wäre dieß aber auch der Fall, so würde der Druck des Wagens zur Seite hier wegen der Friktionsscheiben bei weitem nicht so viel Nach⸗ theil haben, als ohne diese Verminderungs— mittel der Reibung; noch immer würden die
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