17
—.—
weitern Raum und dem schwebenden Kasten ein ungehindertes Spiel; man kann bei ihnen auch die Naben dicker machen, ohne daß da— durch die Räder ihr Ansehen verlieren. Uebri⸗ gens ist jedes Rad in der Regel desto dauer— hafter, je mehr Speichen es hat.
Die in der Mechanik so wichtige Lehre vom Hebel zeigt es, daß große oder hohe Räder für die bewegende Kraft(für die Zug— thiere) vortheilhäfter sind, als kleinere oder niedrige. Aus der Mechanik ist unter andern folgendes bekannt. Wenn ein Hebel(ein zweiärmiger Hebel oder Hebel der ersten Art) seinen Umdrehungspunkt«e so hat, daß der eine Arm, ao viermal so lang als der andere be ist, so kann die an dem Ende a des langen Armes a o wirkende Kraft Pviermal geringer seyn, als die an dem Ende b wirkende Last O, um das Gleichge⸗ wicht des Hebels zu bewirken. Wäre der lange Arm ac achtmal, zehnmal, zwanzigmal u. s. w. länger, als der kurze be, so würde
Poppe's Fuhrw.


