Teil eines Werkes 
2 (1822) Grundsätze der Gemeinheits-Theilung, oder der Theilung gemeinschaftlicher Land-Nutzungen, als der Acker-, Wald- und Angerweide, der Sonderung vermengt liegender Äcker, und daher nöthiger Schätzung des Ertrages und des Werths solcher Grundstücke, nebst den Principien zur Ablösung und Aufhebung aller auf dem Landbau haftenden Belastungen und Dienstbarkeits-Rechte. 2
Entstehung
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Hiernach würde die Pfarre für 2 Bauern und 1 Ko sät halten können 13 Pferde sind gleich Kühen 15

2 Fohlen 265 Haupt Rindvieh 25 5 Kälber* 2 90 Schaafe 9 50 Lämmer 16 Schweine 5 60 junge Gänse 1 56 Kühe.

Die Reduktion auf Kühe gründet sich auf die Kleinheit des Viehes, denn die Pferde, Ochsen und Kühe sind nur die kleine Land-Race des Bauernstandes, wobei die Anzahl die Güte ersetzen soll, weil bei besserer Güte eine so große Viehzahl nicht würde er halten werden können. Lämmer sind nicht reduzirt, da durch das Ausmerzen die Zahl der alten Schaafe aus den Lämmern ergänzt werden muß, und die Jährlinge als dann für alte gelten. Die Zahl der Spänkälber kann man auch nur willkührlich an⸗ nehmen; in der Regel komplettiren die Wirthe ihren Viehstand durch Ankauf auf den Märkten, die Ochsen sind mit Kühen und Pferden gleich gerechnet, da auch sie nur zu den kleinern Gattungen gehören, die man in der Uckermark Stiere nennen würde.

In wiefern die Pfarre durch die Separation Weide erhielt, diesen Viehstand zu er⸗ nähren, wird sich aus folgendem ergeben:

Sie erhielt laut Separationsplan an Acker zur ersten Klasse reducirt 355 Morgen 324 Ruthen, unter welchem Acker nur die Klassen 1. 2. 3. und nichts aus den ge ringern enthalten ist. Der Boden des Feldplans ist sehr graswüchsig, weil er die nie drigste Stelle in der Feldmark einnimmt. An Wiesen erhielt die Pfarre zur ersten Klasse reducirt 3r Morgen 84 ◻Ruthen, und zwar um deshalb so viel mehr gegen ihre frühere Besitzungen, weil sie ihren privativen und communen Antheil an den Weideredieren, Heegewiese genannt, an die Herrschaft gegen Wiesen vertauschte, und für 16 Morgen 84 ◻Ruthen dieser Weide auf Wiese reducirt, 1 Morgen 1123 ◻Rth. Wiesen erster Klasse erhielt, ein Umsatz, der offenbar den Kulturstand der Pfarrgrund⸗ stücke um deshalb verbessern muß, weil jenes Weide-Revier der Ueberschwemmung im Frühjahr ausgesetzt, abgelegen ist, und in Zaun und Hecken von dem Besitzer erhalten werden muß, daher hat die Gemeine ihren Antheil ebenfalls vertauscht. An privativer Weide erhielt die Pfarre 70 Morgen, und es ist kein Zweifel, daß die Real⸗Gerecht⸗ same der Pfarre hierdurch gegen ihr früheres Verhältniß gewonnen habe, indem sie in diesem eigentlich nur ein Hütungsrecht, und kein vollständiges Eigenthum, welches ihr jetzt zugestanden ist, besaß. Diese 70 Morgen betragen 49 Morgen Weide erster Klasse

Das gesammte Vieh, welches auf 474 Morgen Weide erster Klasse bisher ernährt

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