aber wegen die große Menge nicht gleich verbraucht wer— den kann: so thut der betriebsame Deut schee Landmann wohl, wenn er es auf dem Winter für das Vieh, so wie Kraut für Menschen, zerhackt und eingesalzen aufhebt, — nur nicht so, wie einstens mein Lehr-Compagnon (17099) die Kukurutzstängel eingepeckelt hatte: denn, so werden wir kein auffallendes Wunder auftischen.— Also, zerhackt, eingesalzen, tüchtig eingetretten, so wie man den Weintreber einzumachen pflegt, daß der Saft her⸗ aufsprudeln müße, dann zugedeckt, und mit Erde gut beschwehrt und verschmiert. Oder, wenn man einige Gulden, die doch immer bleiben werden, nicht sparen, und ein reinlicher Haushalter seyn will; vermache man so ein Zugemüs-Pudding mit einer ordentlichen Kraut— presse: so bleibt das Eingemachte, als ein vortreffliches Viehfutter durch den ganzen Winter unverdorben. 9. 27.
Es schadet nicht, wenn die so von den Blätter be— freyte Runkelrüben, einige Tägen lang, bis man nicht gezwungen werden wird dieselbe vor der strengen Kälte zu schützen, in einem lüftigen Orte zerstreut liegen blei⸗ ben, und dann erst, wenn die Blessuren geheilt werden, in ihr Winterbehältniß aufgehäuft, gelegt werden.— Ich bediene mich dazu einer bei uns sogenannten Rü⸗ bengru be, von einer sehr einfachen Bauart unter der Erde(Cultiv. Landw. II. B.§. 260.) Man grabt nehmlich in einem erhöhten, nicht lockern oder zu sandig— ten Orte, eine z. B. 4 Klafter lange, unten 6, oben 3 Schuh weite, 6 bis 7 Schuh tiefe Grube, und belegt solche, 2 Schuh weit von einander mit sonst unnützen Traben in quer, und darüber mit Rohr(oder Reißing, Topinambour⸗Stengel, u. d. gl.) der Grubenlänge nach,


