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und dann deckt man selbe halbzilinder⸗ oder Tristenför⸗ mig mit schlechten aber trockenen Stroh, und zuletzt mit Erde dachförmig zu. Da aber unter dieser Erdmasse starke Traben erforderlich sind: so thut man am besten, wenn man über die Grube, statt Erde, eine ordentliche kleine Strohtriste hinsetzet, immer mit der Vorsicht, daß die Grube, hinten und vorne ein mäßiges Luftloch er⸗ halte; welche Löcher, nach der Strenge der Witterung auf und zu, in regnerischen und neblichten Tägen und bei der Nacht immer zu, bei heitern sonnenklaren Ta⸗ gen aber, auch wenn die Kälte ziemlich stark, doch tro⸗ cken ist, aufgemacht werden können. Die Thür, sammt einer irdenen Stiege unter einem Obdächen, soll man wo möglich, gegen Süden, Südosten oder Osten an— bringen.
So eine Grube von 4 Klafter Länge, und noch einen ziemlich großen Keller habe ich von einem und ein drittel Jochacker von 12200 Q◻(macht mösterreichischen Joch) voll gestopft. Die Rüben waren meistens 8 bis 12„ die größeste aber 1b Pfund schwer; im Acker stün— den sie drittehalb und 3 Schuh weit von einander.— Ein bemittelter Landwirth thut wohl, wenn er für der⸗ gleichen Wurzelgewaächse einen dauerhaften trockenen Rü— benkeller bestimmt hält. Nur keine Oefen für den Rü⸗ beneinsatz, um alles in der Welt! Das hätte man zu die Treibhäuser vorschlagen sollen. Im Gegentheil, die im Winter gut aufgehobene Runkelrüben, wenn dieselbe zu die Zuckerfabrik bestimmt sind, soll man gegen Früh— ling, ungefähr von Gregorii an bis Georgii und weiter von der dußern warmen, die Pflanzen ernährenden Luft zu schützen trachten: und aus diesem Grunde, die Zug⸗ löcher der Grube, bei warmlüftigen Tägen und Nächten zu,


